Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Wer sich zu einer Ausbildung zum Piloten entschließt, muss sich der damit einhergehenden Verantwortung bewusst sein. Berufspiloten tragen Sorge für das Leben tausender Menschen, sie arbeiten dabei in einem von modernster Technololgie geprägten Umfeld und müssen auch unter Extremsituationen und Stress absolut verlässlich reagieren sowie auch auf langen Strecken volle Einsatzfähigkeit und Kompetenz zeigen. Zudem kann der Einsatz als Pilot oftmals auch unregelmäßig erfolgen und lange Abwesenheit von zu Hause und der Familie erfordern. Damit stellt der Beruf eine echte Herausforderung an die psychischen und physischen Belastbarkeiten des Piloten dar. Bewerber werden dementsprechend zunächst sorgfältig ausgewählt; nur etwa jeder zehnte Bewerber übersteht die Auswahltests. Wer sich jedoch als geeignet erweist, erhält schließlich eine fundierte Ausbildung, die auf die Anforderungen des Berufs vorbereitet.

Voraussetzungen: Keine falschen Vorstellungen

Die Vorstellung, dass ein Pilot lediglich ein Flugzeug samt Passagieren von A nach B bringt, ist falsch. Vielmehr gehört die gesamte Planung des Flugablaufs und die Koordination aller relevanten Daten zu seinen Aufgaben. Auch die Zusammenstellung der Flugcrew übernimmt der Pilot, außerdem ist er während des Flugs für den Kontakt zum Boden und die Kommunikation im Flugzeug zuständig. Wer sich für den Beruf des Piloten interessiert, sollte also zunächst eine gute Allgemeinbildung mitbringen, diszipliniert sein, gut mit Menschen umgehen können, auch in schwierigen Situationen die Ruhe bewahren und über Sicherheit in der Bewegung im dreidimensionalen Raum verfügen. Eine ausgeglichene, sozial kompetente Persönlichkeit ist also Grundvoraussetzung für den Beruf des Piloten. Ihre Fähigkeiten müssen Piloten immer wieder im Training unter Beweis stellen.

Ausbildungsmöglichkeiten

Die Ausbildung zum Piloten kann bei der Bundeswehr, bei einer Fluglinie der zivilen Luftfahrt oder an einer privaten Flugschule absolviert werden.
Bei der Bundeswehr hat man mehrere Möglichkeiten: So wird neben der Ausbildung auch ein Studium angeboten, außerdem kann man zwischen der Ausbildung zum Hubschrauberpiloten oder zum Jetpiloten wählen.
Die Ausbildungsangebote der zivilen Fluglinien wie Lufthansa (www.lufthansa-pilot.de) oder Air Berlin (www.airberlin-flightschool.com) bieten den Vorteil, dass man nach erfolgreicher Ausbildung mit hoher Wahrscheinlichkeit auch als Pilot in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen wird.
Wer nicht zur Bundeswehr möchte, aber auch keinen Ausbildungsplatz bei einer Fluglinie ergattert hat, kann sich auch an einer privaten Flugschule zum Piloten ausbilden lassen. Hier besteht allerdings keine Garantie, nach der Ausbildung einen festen Job zu bekommen. Dafür kann die Ausbildung jedoch flexibler gestaltet werden: Sie lässt sich in einem Stück absolvieren, oder – besonders geeignet für Berufstätige – modular, wobei die jeweiligen Flugscheine einzeln erlangt werden. Die Ausbildung dauert dann entsprechend länger.

Der Eignungstest

Die Bewerber bei einer Fluglinie müssen ein zweistufiges Auswahlverfahren beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Hamburg erfolgreich bestehen: Zunächst findet die Berufsgrunduntersuchung (BU) statt. Hier werden etwa Geschicklichkeit und Reaktionsgeschwindigkeit, aber auch Allgemeinwissen geprüft. Wenn die BU bestanden ist, folgt die Firmenqualifikation mit z.B. psychologischen Tests, Überprüfung der Teamfähigkeit oder der Stressbelastung. Dieses zweistufige Verfahren soll insgesamt die Befähigung zum Piloten sicherstellen und dauert zwei Tage mit jeweils fünf Stunden.
Bewerber bei der Bundeswehr müssen zunächst ihre Eignung zum Dienst als Soldat beweisen, anschließend wird die Wehrfliegerverwendungsfähigkeit am Flugmedizinischen Institut der Luftwaffe festgestellt. In der dritten Phase erfolgt eine Lernprobe.

Ausbildungsinhalte

Die Pilotenausbildung umfasst bei jeder Ausbildungsmöglichkeit immer einen theoretischen und einen praktischen Teil. Dabei erhält man insgesamt drei Pilotenlizensen, von der Privatpilotenlizenz über die Berufspilotenlizenz bis hin zur Verkehrspilotenlizenz als letzte Stufe der Ausbildung.

Dauer

Die Ausbildung zum Piloten dauert zwei Jahre. Wer nebenbei studiert, muss vier Jahre Ausbildung einplanen. Die Dauer der modularen Ausbildung bei einer privaten Flugschule kann individuell variieren.

Kosten

Die Ausbildung zum Piloten ist nicht billig, rund 60.000 Euro müssen dafür bezahlt werden. Die Lufthansa finanziert diese Kosten vor, die Rückzahlung erfolgt in Raten nach der Übernahme in den Beruf. Bei Air Berlin müssen 20.000 Euro vor Antritt der Ausbildung und 4 x 10.000 Euro während der Ausbildung bezahlt werden.

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Der Auftrieb

Um ein Flugzeug zum Fliegen zu bringen, sind die Flügel wichtigste Voraussetzung für den Auftrieb, welcher durch deren Form mit ihrer nach oben verlaufenden leichten Neigung erreicht wird. Diese beiden Merkmale legen die Strömung der Luft um die jeweiligen Flügel herum fest. Das heißt, dass die Luft nach oben schneller fließt im Gegensatz zur Unterseite der Flügel. Nach dem Bernoulli-Effekt wird der Druck aufgrund der erhöhten Geschwindigkeit geringer und somit – einfach ausgedrückt – in obere Richtung gesaugt. Hierdurch entsteht der die Flugzeuge in der Luft haltende Auftrieb.

Lehrbücher vermitteln Irrtum

Häufig ist in der überwiegenden Zahl der Lehrbücher das Zustandekommen des Geschwindigkeitsunterschiedes erklärt, indem ein gleichzeitiges Eintreffen der Luftteilchen an den Flügelspitzen stattfindet, um nach einer Trennung gleichzeitig erneut am Flügelende anzukommen. Da der Weg länger sei aufgrund dessen, dass das Profil gewölbt ist, wird behauptet, dass die oben entstandenen Luftteilchen zu einer Beschleunigung des Fluges beitragen. Diese Erläuterung unterliegt völlig falschen Tatsachen.

Widerlegung falscher Angaben
Widerlegt wird diese Behauptung durch im Windkanal stattfindende Versuche, aus welchen eindeutig hervorgeht, dass ein gleichzeitiges Ankommen der Luftteilchen am Ende des Flügels nicht gegeben ist. Im Gegenteil: der hohe Geschwindigkeitsunterschied kommt, entgegen der falschen Definition, durch ein früheres Ankommen oberer Luftteilchen im hinteren Bereich als untere Luftteilchen zustande.

Dieser spezielle Effekt kann nicht simpel erklärt werden aufgrund eines längeren Weges. Will man verstehen, was genau geschieht, ist eine genaue, intensive Betrachtung bereits bei dem Start eines Flugzeuges nicht nur sinnvoll, sondern erforderlich, da das Entscheidende für den Auftrieb eines Flugzeuges bereits in der Anfahrphase geschieht. Das Anfahren verursacht an der an dem Flügel hinten gelegenen Kante einen Wirbel.

Bekannt ist, dass das Auftreten von Wirbeln ausschließlich paarweise möglich ist. Aufgrund dessen muss ein Ausgleich erfolgen, und zwar mittels des Verursachens einer Strömung in die entgegen gesetzte Richtung, welche um den kompletten Flügel herum verläuft. Unter Physikern wird dieser Vorgang beziehungsweise Effekt als „Drehimpulserhaltung“ bezeichnet. Sobald zusätzlich von vorne Luft hinzukommt, fließt diese ohne Verlust nach hinten, allerdings ist die obere Geschwindigkeit um ein Minimum schneller als die untere Geschwindigkeit.

Somit ist als Fazit zu ziehen, dass der Auftrieb durch einen beim Start des Flugzeugs verursachten kleinen Wirbel für die Verursachung der beschriebenen Geschwindigkeitsunterschiede ermöglicht wird. Aufgrund dieser Vorgänge kann ein Flugzeug fliegen.

Erläuterung des Bernoulli-Effekts
Daniel Bernoulli war ein im 18. Jahrhundert bekannter, aus der Schweiz stammender Physiker. Kein anderer als er beschrieb diesen Effekt, ohne den das Fliegen heute nicht möglich wäre. Strömende Gase sowie Flüssigkeiten verursachen, im Gegensatz zu den ruhenden, auf die Umgebung weniger Druck aus. Die Geschwindigkeit wird somit umso höher, je geringer der Druck wird. Der Effekt kann eindrucksvoll anhand eines einfachen Versuchs gezeigt werden, indem an einer Seite ein Papierstreifen festgehalten wird. Dieses bewirkt, dass das Papier bogenförmig an der Gegenseite herunter hängt.

Sobald allerdings oben über den festgehaltenen Streifen Papier geblasen wird, erhöht sich an dieser Stelle die Luftgeschwindigkeit und ist unten, wo keine Luftbewegung stattfindet, geringer, was zu einer Herabsetzung des die obere Seite betreffenden Drucks führt und durch diesen so genannten Unterdruck wird das Papier nach oben gesaugt.

Der Rücktrieb
Der sogenannte Rücktrieb kann aufgrund derselben, für den Flugzeugauftrieb sorgenden nicht erwünschten Kräfte erfolgen. Für die hierdurch bei einem Flugzeug entstehende Bewegungsverzögerung ist der Rücktrieb verantwortlich, wobei der Luftwiderstand zum Teil durch den Rücktrieb erzeugt wird gegenüber der sich durch diese bewegende Masse. Abhängig ist hierbei der Widerstand von der eines Körpers aufweisenden Oberfläche sowie seiner Ebenheit. Der Widerstand kann zum Beispiel verringert werden, indem die aerodynamische Formgebung des Körpers optimiert wird oder auch mittels Vorrichtungen, welche durch Reibung eine Verringerung des Luftwiderstandes bewirken. Dieses erreicht man durch die Beibehaltung des Oberflächenstroms in als „Schichten“ bezeichneten Formen.

Eine weitere Art des Widerstandes, welchem die gleiche Wichtigkeit zugeschrieben wird, entsteht in direkter Weise mittels einer Erzeugung des Auftriebs an den Tragwerken, indem sowohl Sog und Druck an dem Flügel einen Ausgleich versuchen, welcher am stärksten die Flügelspitzen betrifft, an welchen die Bildung großer Wirbelzöpfe erfolgt, welche sogar, abhängig von den herrschenden Luftverhältnissen wie beispielsweise der Luftfeuchtigkeit, sichtbar werden können. Diese Luftwirbel hemmen die Bewegung und werden, aufgrund ihrer Wirkung, als der induzierte Widerstand oder auch als Randwiderstand bezeichnet. Aufgrund dessen wird bereits bei der Konstruktion eines Flugzeuges besondere Rücksicht auf ein bestmögliches Zusammenspiel von Rücktrieb und Auftrieb genommen.

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Flugangst ist ein nicht seltenes Phänomen und Berichte über Flugzeugabstürze in den Medien schüren diese Angst noch zusätzlich. Dabei ist das Fliegen statistisch um ein Vielfaches risikoloser als das von vielen Nicht-Fliegern bevorzugte Autofahren. Wer daher beim Fliegen besonders viel Wert auf seine Sicherheit legen möchte, sollte wissen, welche Verkehrsflugzeuge am verlässlichsten sind. Haben Sie als flugzeugscheuer Mensch also vor, in nächster Zeit zu fliegen, achten Sie darauf, dass Ihr Flug nach Möglichkeit mit einer der folgenden Maschinen stattfindet:

Airbus A319

Der Airbus A319 wird seit 1995 weltweit von verschiedenen großen Airlines engesetzt, darunter beispielsweise die Lufthansa und Air Canada. Er bietet Platz für bis zu 130 Passagiere und wird in Hamburg produziert. Trotz bisher 1324 produzierter Exemplare und seinem Einsatz rund um den Globus kam es dabei noch nie zu einem tödlichen Zwischenfall mit dem Airbus A319. 2003 kam es zwar zu einer Zerstörung einer solchen Maschine, Todesopfer forderte dieses Ereignis jedoch nicht. Lässt sich das Fliegen also nicht vermeiden und Sicherheit steht bei Ihnen an oberster Stelle, ist dies das Flugzeug Ihrer Wahl.

Embraer ERJ 145

Fast genauso sicher wie der Airbus A319 ist die Embraer ERJ 145er Serie. Von diesem Flugzeug wurden weltweit bisher über 1000 Stück produziert, darunter einige Varianten für das Militär. Gefertigt wird dieses Flugzeug im brasilianischen Sao Paulo. Auch dieses Modell hat bei seinen zahlreichen Einsätzen noch nie auch nur ein Todesopfer gefordert. Vier Maschinen dieses Typs wurden zwar bisher zerstört, aber auch diese Zwischenfälle erfolgten ohne menschliche Todesfälle. Diese Statistik ist vor allem beeindruckend wenn man bedenkt, dass die Maschine häufig für sehr diffizile Einsatzbedingungen in verschiedensten Ländern verwendet wird. In Deutschland wird dieser Typ allerdings eher selten eingesetzt, die einzige nennenswerte Airline, die dieses Modell nutzt, ist Cirrus Airlines.

Boeing 777

Ebenfalls ein sehr sicherer Flugzeugtyp ist das Langstreckenmodell der 777er Serie von Boeing, welches zwar erst seit 2008 produziert wird, jedoch aufgrund seiner sehr wirtschaftlichen Flugeigenschaften gut vom Markt angenommen wurde. Daher wurden bereits über 1000 Stück produziert. Auch die Boeing 777 ist bisher frei von Zwischenfällen mit menschlichen Todesopfern. Lediglich ein Unfall ohne Todesfälle ist bisher bekannt. In Deutschland wird dieses Flugzeug jedoch nur als Frachtflugzeug von der AeroLogic-Fluggesellschaft genutzt.

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Potenzielle Gefahren beim Fliegen

Rein statistisch gesehen gibt es mehr Autounfälle als Flugzeugabstürze. Trotzdem fühlen sich viele Menschen “ausgeliefert”, wenn sie ein Flugzeug betreten. Ist das gerechtfertigt oder haben diese Menschen einfach nur Flugangst? Diese Frage ist mehr als nur berechtigt, wenn man bedenkt, dass in einem Jahr mehr als 4 Millionen kommerzielle Flüge weltweit stattfinden. Es gibt einige Gefahrenquellen beim Fliegen, und da bei all der Technik immer der Mensch mit im Spiel ist, gibt es niemals eine absolute “Gewähr für die Sicherheit”. Die Flugsicherheit ist dabei abhängig von der eingesetzten Technik, dem Piloten und den Lotsen. Auch Wartungsarbeiten und Ersatzteile stellen eine potenzielle Gefahr dar. Je engmaschiger das Netz zwischen all diesen Faktoren ist, umso besser.

Die schlimmsten Flugzeugkatastrophen

Es gibt einige bedeutende Flugzeugkatastrophen in der Vergangenheit, aus der die Airlines lernen konnten. Einige Unglücke aus der Geschichte stechen besonders hervor, entweder durch die Zahl der Toten, Versagen der Technik oder des Personals. Hier ein kleiner Ausschnitt. Den ersten Platz in diesem “Ranking” nimmt laut “aerosecure” die Kollision zwischen einer Boeing 747-121 der PanAm und einer startenden Boeing 747-206B der KLM-Royal Dutch Airlines am 27.März 1977 auf dem Flughafen Los Rodeos auf Teneriffa ein. Bei der schwersten zivilen Katastrophe der Luftfahrt kamen insgesamt 583 Menschen ums Leben, Grund waren Kommunkationsprobleme zwischen dem Piloten und der Platzkontrolle im Tower. Den zweiten Platz belegt der Absturz einer weiteren Boeing 747 der Japan Air Lines am 12. August 1985, 12 Minuten nach dem Abheben in Tokio. Es kommen 520 Menschen ums Leben, weil durch eine schlampig ausgeführte Reparatur am hinteren Druckschott das Höhenleitwerk abriss. Die Maschine wurde nach dem Start unkontrollierbar und stürzte in den Mount Otsutaka. Aber auch Attentate kamen vor. Eine Boeing 747-200 der Air India wurde über dem Atlantik in die Luft gesprengt, am 23.06.1985 kamen durch militante Sikhs alle 329 Insassen ums Leben.

Immer strengere Sicherheitsauflagen laut einem Bericht des Focus 2010 “Die unsichersten Airlines der Welt”

Damit Unglücke wie damals in Tokio nie wieder passieren, gibt es immer strengere Sicherheitsauflagen für die Fluggesellschaften. Natürlich sind Terroristen unkontrollierbar, die Kommunikation und die Technik jedoch lassen sich umso besser kontrollieren, durch Schulungen und neue Wartungsrichtlinien.

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Immer wieder berichten Medien von Flugzeugabstürzen. Spektakuläre Bilder und diesbezügliche Berichterstattungen prägen sich ein. Die Angst, in ein Flugzeug zu steigen, steigt. Wie sicher ist heute überhaupt noch das Reisen in einem Flugzeug? Nicht nur Mitteilungen wegen des heutzutage allgegenwärtigen Terrorismus, auch Informationen über schlechte Wartungen der fliegenden Verkehrsmittel werden laut. Die Konkurrenz unter den Fluggesellschaften ist riesengroß und jede einzelne kämpft um ein günstiges Preis-/Leistungsverhältnis im Haifischbecken des Passagierfangs. Doch was ist tatsächlich dran an der Wahrscheinlichkeit, mit einem Flugzeug abzustürzen?

Das Flugzeug ist heute zu einem bedeutenden Verkehrsmittel geworden, kann man doch die große weite Welt schnell in sehr kurzer Zeit erreichen. Das drückt sich in folgenden Zahlen aus: Täglich gibt es in etwa 1,5 Millionen Flüge, rechnet man die Segelflieger und Sportflugzeuge hinzu, sind es sogar über 3,5 Millionen. Auf ein Jahr gerechnet sind das knapp 550 Millionen Flüge. Laut weltweit geführten Statistiken stürzen pro Jahr 4 Flugzeuge ab. Die Wahrscheinlichkeit, selbst mit einem Flugzeug abzustürzen, liegt danach bei circa 0,00000007 Prozent. Berechnet man diese Wahrscheinlichkeit auf geleistete Flugstunden, hieße das, das in etwa alle 590.000 Flugstunden in Flugzeug vom Himmel stürzt.

Auf Lebensmenschenjahre heißt das, dass man 67 Jahre ohne Unterbrechung fliegen muss, um in einen Flugzeugabsturz verwickelt zu werden. Bei einem Schiffsunglück wären dies nur 13 Menschenjahre. Die prozentual gesehene Chance, in einen Autounfall verwickelt zu werden, liegt tausendfach höher, nämlich bei 0,000045 Prozent pro Fahrt. Die Wahrscheinlichkeit, mit einem Flugzeug tatsächlich abzustürzen, ist also verschwindend gering. Ungefähr 500 Personen sterben weltweit bei Flugzeugabstürzen, währen allein in Deutschland etwas über 4000 Menschen bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommen.

Eine Statistik kann natürlich nur Zahlen und Daten wiedergeben und entsprechende Durchschnittswerte bilden. Seit dem 1945 bis 2009 sind insgesamt 36 Flugzeuge abgestürzt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in dem einen Jahr mehr und in dem anderen eben weniger Abstürze gibt, ändert nichts an den durchschnittlichen statistischen Zahlen. Nur durch die eindrucksvolle Bilder und sensationelle Berichten durch den Kreis aller Medien haften diese Ereignisse stark im Gedächtnis. Niemals wird man in der Zeitung lesen, dass in einem bestimmten Jahr ein Flugzeug faktisch weniger abgestürzt ist, als die Statistik besagt.

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Vorteile von First Class Flügen

Ob es die Geschäftsreise oder der Flug in Jamaika Urlaub ist – die Economy Class kann für viele Menschen eine äußerst stressige Angelegenheit werden. Wer allerdings nur einmal einen Flug in der ersten Klasse, der First Class, verbracht hat will den Komfort nicht mehr vermissen. Das hat vor allem mit den vielen zusätzlichen Benefits eines Fluges in der ersten Klasse zu tun.

Luxus pur – schon vor dem Abflug

Jeder der sich schon einmal vor Abflug auf einem Flughafen aufgehalten hat kennt den Stress. Die lange Wartezeit beim Einchecken, welche nur noch durch die lange Vorlaufzeit getoppt wird, und die anschließende Wartezeit bis zum Boarding. Passagiere mit einem First Class Ticket müssen sich diesem Stress nicht hingeben. Bei Kauf eines First Class Tickets für einen Flug erhält man bereits vor dem Abflug einige Annehmlichkeiten. Man muss deutlich später beim Check-In sein und hat außerdem normalerweise keine Wartezeiten – wie bei einem Web Check In. Dadurch spart man sich Zeit, was gerade für Geschäftskunden ein unheimlicher Vorteil sein kann. Anschließend hat man Zugang zu den exklusiven Loungen der Flugunternehmen. Dort erhält man kostenlose Getränke und eine Kleinigkeit zu essen – neben aktuellen Zeitungen und Kleinigkeiten wie exklusiven Internetzugängen für den eigenen Laptop. Das macht die Zeit vor dem Abflug zu einer deutlich angenehmeren Zeit.

Beinfreiheit und Service Pur im Flug

Als einer der nervigsten Faktoren bei einem Flug in der Economy Class ist die Enge der Sitzplätze. Gerade bei längeren Flügen ist es beinahe ein Wunder, wenn man den Flug ohne Schmerzen oder Verspannungen übersteht. Ein Passagier der ersten Klasse hat diese Probleme nicht. Die Sitzplätze verfügen über genügend Beinfreiheit um sich sogar mit dem eigenen Sitz nach hinten zu lehnen. Auch muss man sich die Bildschirme und Plätze nicht mit 3 anderen Passagieren teilen. Man verfügt über eigene Zugänge zu dem Bildschirm und hat außerdem Stationen für Strom und Internet für den Laptop. Wenn man einmal ein Getränk möchte, muss man nicht auf den Wagen mit den Stewardessen warten. Wenn diese das, ebenfalls exklusive und hochwertige, Essen liefert kann man spezielle Wünsche angeben. Auch danach erkundigen sich die Flugbegleiter immer wieder nach Wünschen. Dieser Komfort lässt sich kaum mit Geld aufwiegen und gerade Kunden mit einer hohen Zahl von Flugstunden, sollten sich diesen Luxus hin und wieder gönnen.

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Warum fliegt ein Flugzeug?

Flugzeuge sind Bestandteil unseres alltäglichen Lebens geworden. So alltäglich, dass wir uns kaum noch darüber Gedanken machen, warum sie eigentlich fliegen. Wie kann es sein, dass sich ein tonnenschweres Verkehrsflugzeug scheinbar mühelos durch die Luft bewegt und nicht vom Himmel fällt? Die Antwort hierauf liegt im Zusammenspiel der vier Kräfte Widerstand, Schub, Gewichtskraft und Auftrieb. Betrachten wir diese Kräfte nun im Detail:
Der (Luft-)Widerstand entsteht, sobald ein Körper durch die Luft bewegt wird und nimmt mit dem Quadrat der Geschwindigkeit zu. Verdoppelt sich also die Geschwindigkeit, so vervierfacht sich der Widerstand. Des Weiteren hängt er von der Form und Größe der in der Strömung liegenden Fläche ab.
Um den Widerstand überwinden zu können, wird nun eine Kraft benötigt, die diesem entgegenwirkt: der Schub. Dieser wird durch ein oder mehrere Triebwerke erzeugt. Wird nun der Schub erhöht, so beschleunigt das Flugzeug so lange, bis Schub und Widerstand im Gleichgewicht sind. Umgekehrt lässt sich sagen, dass das Flugzeug langsamer wird, wenn bei gleichbleibendem Schub der Widerstand erhöht wird (beispielsweise durch das Ausfahren des Fahrwerks).
Mit steigender Geschwindigkeit kommt nun eine weitere Kraft ins Spiel: der Auftrieb. Die Kräfte des Auftriebs bestehen zu circa einem Drittel aus Sogkräften, die auf der Tragflächenoberseite wirken und einem Drittel aus Druckkräften, die auf der Tragflächenunterseite wirken. Er entsteht, sobald die Luftströmung die Tragflächen umströmt. Wie der Widerstand, so ist auch der Auftrieb von der Form und Größe der in der Strömung liegenden Fläche abhängig und steigt mit dem Quadrat der Geschwindigkeit an. Jeder Flugzeughersteller ist daher bemüht, Tragflächen zu entwickeln, die bei minimalem Widerstand maximalen Auftrieb erzeugen. Dies wird durch eine Formgebung des Flügelquerschnitts erreicht, die in etwa einem gestreckten Tropfen ähnelt.
Dem Auftrieb entgegen wirkt nun die letzte Kraft: die Gewichtskraft. Diese entsteht durch die auf die Masse des Flugzeugs wirkende Erdanziehungskraft. Ist der Auftrieb nun größer als die Gewichtskraft, so beginnt das Flugzeug zu steigen, ist er kleiner, so beginnt es zu sinken.
Nur ein perfektes Zusammenspiel all dieser Kräfte ermöglicht es uns, in den Urlaub zu fliegen und die Welt von oben betrachten zu können.

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Aufgaben eines Flugschreibers

Der Flugschreiber, oder auch “Black Box” genannt, wurde von dem australischen Luftfahrttechniker David Warren erfunden. Er dient der Aufzeichnung von Gesprächen im Cockpit und wichtigen Flug-und Flugzeugparameters, die auch einen Flugzeugabsturz oder einen Unfall überlebt, um darüber hinaus die Ursache des Unfalls zu untersuchen. Der Flugschreiber ist daher so konstruiert, dass er hohe Aufprallgeschwindigkeiten, Wasserdruck und extreme Temperaturen bei Unfällen über Land oder über Wasser übersteht.

In manchen Fällen vereinigt der Flugschreiber zwei Datenspeichertypen in einem Gerät: den Flugdatenschreiber und den Stimmenrekorder. Die Geräte befinden sich meist im Heck oder in der Mitte des Flugzeuges, da diese Bereiche bei einem Absturz erfahrungsgemäß am wenigsten zerstört werden. Für die Außenhülle, die etwa der Größe eines Schuhkartons entspricht, werden meist auffällige, leuchtende Farben verwendet. Der Flugschreiber hält Belastungen von bis zu 6.000 Meter Wassertiefe, hohen äußeren Einwirkungen und über einen Zeitraum von circa 30 Minuten einer Temperatur von bis zu 1.000 Grad stand.
Im Falle von Unfällen über Wasser wird in den Flugschreiber eine Unterwasserortungsbake eingebaut, mit der bei Wasserberührung ein akustisches Signal ausgesendet wird, das aus einer Tiefe von bis zu 4.000 Meter empfangen werden kann.
Der Flugdatenschreiber zeichnet je nach Ausrüstung einige wenige oder mehr als 100 Parameter wie zum Beispiel Flughöhe, Neigungswinkel, Geschwindigkeit, Kurs, Triebwerksparameter und andere der Maschine in Abhängigkeit zur Zeit auf. Speichermedien im Flugdatenschreiber sind zumeist Magnetbänder oder Halbleiterspeicher, die Daten ausreichend lange aufzeichnen können und ältere, unbrauchbare Datensätze nach einer gewissen Zeit überschreiben.
Der Stimmenrekorder zeichnet in der Regel den gesamten Sprechverkehr zwischen Cockpit und Außenstelle, Hintergrundgeräusche, Gespräche der Flugbesatzung im Cockpit, akustische Störmeldungen und Ansagen der Flugbesatzungsmitglieder, die über die Lautsprecher an die Passagiere weitergegeben werden, auf. Oft spielen die Stimmenrekorder eine entscheidende Rolle, wenn es um menschliche Fehler bei Flugunfällen geht. Außerdem können mithilfe von Spektralanalysen Hintergrundgeräusche untersucht werden, um festzustellen, ob zum Beispiel Triebwerksfehler vorlagen.
Neue Technologien beschäftigen sich mit dem Bau von verbesserten Flugschreibern, die Flugzeugparameter und Gespräche per Funk über einen Satelliten direkt an eine Bodenstation übermitteln sollen, um Bergungsarbeiten, die die Auswertung der Flugschreiber hinauszögern, zu vermeiden und eine schnellere Unfallursachenherleitung zu ermöglichen.

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Viele Menschen beschleicht neben der Freude auf den kommenden Urlaub auch oft ein mulmiges Gefühl, sobald sie ein Flugzeug betreten. Doch dieses Gefühl verschwindet bei der Mehrzahl aller Fluggäste meist direkt nach der geglückten Landung. Allerdings gibt es ebenfalls Menschen, die allein der Gedanke an eine Flugreise in eine solche Panik versetzt, das sie niemals freiwillig ein Flugzeug betreten würden. Diese in der Öffentlichkeit weithin als Flugangst bekannte Abneigung kann aber das Leben der Betroffenen entscheidend beeinträchtigen.

Wer unter Flugangst leidet und einen Flug aufgrund beruflicher oder privater Verpflichtungen nicht vermeiden kann, kennt das sich langsam steigernde Herzrasen und den alles bestimmenden Wunsch sich der Situation durch Flucht entziehen zu können. Die Kombination aus Enge, Höhe und dem Empfinden ausgeliefert zu sein, löst diese existentiellen Ängste aus. Aber Flugangst – Wie geht man dagegen vor wenn man endlich unbeschwert und frei von Angst einen Flug genießen möchte? Der Schlüssel zur Überwindung einer Flugangst ist Wissen. Viele Menschen steigern sich in ihre Flugangst hinein, weil sie sehr wenig über Flugzeuge und deren Technik wissen. Bei einem Flug kann dann jedes ungewohnte Geräusch oder eine raue Wetterlage die Angst eher bestätigen als sie auszuräumen.

Wer seine Flugangst bekämpfen möchte, sollte sich also Wissen über ein Flugzeug und die Technik, die es benötigt zum abzuheben aneignen, um sich selbst besser beruhigen zu können.

Wer seine Angst vor dem Fliegen, glaubt durch die Einnahme von Beruhigungsmitteln oder Alkohol kurieren zu können, sollte Versuche dieser Art lieber unterlassen, da ein klarer Verstand die beste Waffe gegen Flugangst – Wie geht man dagegen vor? ist . Die enthemmende Wirkung von Alkohol und Medikamenten kann nämlich durch die Angespanntheit von Körper und Geist während des Fluges Aggressionen hervorrufen, die über den Wolken zu einer Gefahr für einen selbst und die anderen Passagiere werden kann.

Wenn die Flugangst jedoch so übermächtig ist, das man kein Flugzeug betreten kann, sollte man auf professionelle Hilfe zurückgreifen. Einige Flugunternehmen bieten bereits Seminare gegen Flugangst an. Dort kann man mit psychologischer Unterstützung einen kurzen Flug erleben und zudem auch etwas über die Technik eines Flugzeugs lernen. Mit diesem positiven Erlebnis eines ruhigen Fluges und sich seiner Angst gestellt zu haben, gelingt es vielen Teilnehmern gezielt ihre Angst vor weiteren Flügen abzubauen.

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Flugzeug Abstürze in Deutschland sind glücklicherweise selten und auch insgesamt ist die zivile Luftfahrt auf dem Gebiet der Bundesrepublik weitaus sicherer als ein Online Casino besuch, wie viele Leute immer meinen. So liegt die Anzahl der tödlich verletzten Personen in Deutschland im Flugbetrieb für das Jahr 2007 bei 75 Personen. Dies berichtet die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Zwar ist auch der Tod von 75 Menschen tragisch und für die Angehörigen ein herber Verlust, im Vergleich zur Gesamtzahl der Passagiere aber verschwindend gering. Die meisten Unfälle mit tödlichem Ausgang ereigneten sich zudem im Bereich Segelflugzeuge, Hubschrauber, Reisemotorsegler sowie bei den leichteren Flugzeugen mit unter 2 Tonnen Gesamtgewicht. Auf schwerere Flugzeuge entfielen nur 7 Todesfälle. Rein rational kann man daher jedem Passagier nur raten, leichten Herzens in ein Flugzeug einer großen Fluglinie zu steigen, den Flug mit allen Annehmlichkeiten zu genießen und nicht über Flugzeug Abstürze in Deutschland nachzudenken.

Doch wie wird sichergestellt, dass Flugzeug Abstürze in Deutschland so selten vorkommen? Einen großen Anteil hat das Personal der Deutschen Flugsicherung. Diese koordinieren Lande- und Abflüge auf deutschen Flughäfen und sind dafür verantwortlich, dass dies reibungslos vonstatten geht. Die Ausbildung als Fluglotse ist daher auch als Ausbildung konzipiert, in der nur das Abitur als Zugangsvoraussetzung vorgesehen ist.

Ebenso leisten gut ausgebildete Flugzeugmechaniker, Elektroniker, Ingenieure und Techniker ihren Beitrag, damit die Anzahl der Havarien an Flugzeugen soweit als möglich gesenkt wird. Stark differenzierte Wartungspläne sorgen dafür, dass jedes Detail eines Flugzeugs permanent im Auge behalten wird.

Die Anforderungen im Flugbetrieb machen jedoch nicht vor Hilfskräften halt; jeder Position im Flughafen ist eine Berechtigung zugeordnet, die per Zertifikat nachgewiesen werden muss. Dies beginnt beim Mitarbeiter für die Kofferabfertigung und hört bei den Mitarbeitern für die Flugzeugreinigung und für das Catering noch lange nicht auf. Für die Schulung der Mitarbeiter sorgen die Arbeitgeber.

Nicht zuletzt sind die Piloten für die Sicherheit ihrer Passagiere verantwortlich und müssen daher eine genau definierte Anzahl an Flugstunden vorweisen können, bevor sie die Pilotenlizenz erwerben und ihnen Fluggäste anvertraut werden.

Zur hohen Sicherheit und der geringen Anzahl der Flugzeug Abstürze in Deutschland trägt ebenso bei, dass unsichere Fluglinien, bei denen in der Vergangenheit eklatante Mängel festgestellt wurden, keine Landeerlaubnis in Deutschland erhalten.

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